Herzlich Willkommen
Und zwar in meiner Sci-Fi Schreibwelt, sieh dich gerne ein bisschen um und verweile hier.
Warum Science-Fiction?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach – und gleichzeitig ein bisschen kompliziert.
Ich war schon immer jemand, der Geschichten nicht nur erzählen, sondern ganze Welten aufbauen wollte. Figuren alleine reichen mir nicht – ich will wissen, wie ihre Stadt riecht, welche Regeln ihre Gesellschaft hat, welche Gesetze sie brechen und welche sie nie infrage stellen würden. Schreiben ist für mich nie „nur“ Handlung, sondern immer auch ein Blick hinter den Vorhang dessen, wie eine Welt funktioniert.
Dass ich ausgerechnet im Science-Fiction gelandet bin, war trotzdem nicht geplant. Ich bin nicht mit dem Gedanken aufgewacht: „So, heute werde ich Cyberpunk-Autorin.“ Es war eher ein langsames Hineingleiten. Eine Idee, ein „Was wäre, wenn…?“, das plötzlich nach Zukunft schmeckte, nach Neonlicht und Schatten, nach Technologie und Machtspielen. Und auf einmal war ich mittendrin.
Eines der Dinge, die ich am Schreiben über alles liebe – und weshalb ich es schon so lange mache –, ist Worldbuilding. Welten entwerfen, die ihre eigenen Regeln haben, in denen Konsequenzen spürbar sind und Entscheidungen Gewicht besitzen. In vielen Genres ist man stärker an bestimmte Konventionen gebunden. Es gibt vertraute Muster, Erwartungen, Grenzen.
In der Science-Fiction habe ich das Gefühl, die Handbremse lösen zu dürfen
Hier darf ich Fragen stellen wie:
Was passiert, wenn Technologie mehr über uns weiß als wir selbst?
Was, wenn Loyalität programmierbar wäre?
Wie viel Menschlichkeit bleibt, wenn man eine Welt konsequent zu Ende denkt?
Ich kann Systeme konstruieren, sie auseinandernehmen und schauen, was übrig bleibt. Ich darf politische, gesellschaftliche und emotionale Themen verstärken, verzerren, in die Zukunft verlagern – und trotzdem etwas sehr Gegenwärtiges erzählen.
Wenn ich ehrlich bin, ist es fast seltsam, dass ich so lange gebraucht habe, bis ich hier angekommen bin. Science-Fiction – vor allem in der düsteren, emotional aufgeladenen Variante – ist im Rückblick eigentlich der perfekte Spielplatz für jemanden wie mich. Für eine Schreib-Dramaqueen mit Vorliebe für gebrochene Charaktere, moralische Grauzonen und Szenen, die einem gleichzeitig das Herz brechen und Hoffnung machen.
Aber eines solltet ihr wissen:
Ich schreibe nicht „nur“ Sci-Fi. Ich schreibe emotional zugespitzte Geschichten, die zufällig in Zukunftswelten stattfinden.
Das bedeutet:
Ja, es gibt Technologie, Systeme, Machtstrukturen.
Aber keine Aliens.
Im Mittelpunkt stehen immer Menschen, die lieben, verlieren, zweifeln und trotzdem weitermachen.
Und genau deshalb braucht ihr beim Lesen starke Nerven.
Denn: It’s getting emotional!
Schnappt euch also lieber vorher noch eine Tasse Kamillentee (oder irgendetwas anderes Beruhigendes), macht es euch gemütlich – und legt sicherheitshalber ein bis zwei Packungen Taschentücher bereit.
Nicht, weil alles hoffnungslos ist. Sondern weil mir Geschichten am liebsten sind, die etwas in euch auslösen.
Wenn ihr bereit seid, dann: Willkommen in meiner Sci-Fi-Welt.